Das ist eine prima Gelegenheit, einmal zurückzublicken.

„Gründungstermin ist der 16. Januar 2006“ – so habe ich es vor mehr als zehn Jahren in meinen Businessplan geschrieben.

Und so ist auch gekommen, seit dem 16. Januar 2006, einem Montag, bin ich als Lektorin selbstständig. Und habe diesen Schritt noch nie bereut.

 

In den vergangenen zehn Jahren habe ich für meine Kunden

 

  • Publikationen jeder Art, darunter ganze Buchreihen, konzipiert und von der Autorensuche bis zur Drucklegung begleitet,
  • Dutzende Ratgeber, Sachbücher und Reiseführer redigiert und gesetzt,
  • Romane lektoriert,
  • Selfpublisher dabei unterstützt, ihre Bücher zu veröffentlichen,
  • Klappen- und Vorschautexte verfasst,
  • Texte für Websites geschrieben und SEO-optimiert,
  • zahllose Print- und Online-Newsletter für meine Kunden geschrieben und verschickt sowie
  • Broschüren, Flyer und anderes Werbematerial betextet und korrigiert.

 

Insgesamt habe ich Tausende Seite gelesen, geprüft, überarbeitet, lektoriert und korrigiert, unzählige Seiten getextet und optimiert, zahllose Telefonate und Gespräche geführt. Ich war auf Messen und Kongressen, habe an Fortbildungen sowie Seminaren teilgenommen, selbst Vorträge und Workshops gehalten, mich in neue Software, Technik und Datenbanken eingearbeitet. Acht eigene Bücher und jede Menge Artikel sind entstanden, zwei Blogs wurden entwickelt und gestaltet. Ich habe in fünf verschiedenen Büros gearbeitet, mehrere Drucker verschlissen und verschiedene Computer auf- und umgerüstet, bis alles passte.

 

Und meine Arbeit macht mir bis heute unfassbar viel Spaß.

 

Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Mein Dank für die vergangenen Jahre gilt

 

  • meinen Kunden, die mir ihre Projekte anvertraut haben und anvertrauen,
  • meinem Netzwerk, ohne das gar nichts geht,
  • meiner Familie und meinen Freunden, die mich bei meiner Arbeit immer unterstützen,
  • meinen Lektorenkollegen, die mir bei Fragen und Problemen weiterhelfen,
  • den großartigen Technikern von der Blauen Nummer, die dafür sorgen, dass in meinem Büro alles reibungslos läuft, und bei Schwierigkeiten schnell zur Stelle sind,
  • meinen Kollegen der Bürogemeinschaft Gluckstraße, die mich vor allem an regelmäßige Pausen erinnern.

 

Und das ist noch lange nicht das Ende, das Redaktionsbüro entwickelt sich weiter. Schon sind weitere Bücher und Publikationen in Planung und in der Entstehung. Neue Kunden und Projekte kommen hinzu. Von manchen Themen trenne ich mich nach reiflicher Überlegung, aber immer mit schwerem Herzen, andere werden wichtiger. Mein persönlichstes Projekt ist mein Hamburg- und Norddeutschland-Blog www.abseits-der-pfade.de, entstanden aus Liebe zur Stadt und zur Region. Langweilig wird es in einem Redaktionsbüro nie. Und wenn es hier auf dem Blog mal ruhiger ist, ist es im real life umso turbulenter.

 

Auf die nächsten zehn Jahre!

 

Foto: Ruth Black/fotolia